Tesla im Kreuzfeuer: Warum Elon Musk den Zorn von Aktivisten auf sich zieht
Proteste gegen Elon Musk und Tesla: Aktivisten werfen dem Milliardär faschistische Tendenzen vor. Demonstrationen in Berlin, Reinickendorf und Grünheide.
Elon Musk, der gefeierte Tech-Titan und Visionär, steht aktuell unter Beschuss. In Deutschland protestieren Aktivisten gegen den umstrittenen Milliardär und seine E-Auto-Firma Tesla. Was steckt hinter den Vorwürfen und warum sorgt Musk für so viel Aufregung?
Proteste in Berlin: Ein Symbol des Widerstands
In Berlin-Mitte kam es zu einem ungewöhnlichen Szenario: Aktivisten der Gruppe „Neue Generation“ betraten den Tesla-Showroom in der Mall of Berlin. Mit orangenen Regenschirmen – dem Markenzeichen der Gruppe – setzten sie ein friedliches, aber eindrucksvolles Zeichen. Ihre Botschaft war laut einer Mitteiliung des Berliner Tesla-Showrooms klar: „Elon Musk galt mal als Pionier der grünen Zukunft. Doch wer heute hinter die Fassade seiner Marke Tesla blickt, sieht keinen Klimaretter – sondern einen reichen Tech-Oligarchen, der mit Donald Trump an einer Zukunft arbeitet, die das Klima und die Demokratie zerstört – auch in Deutschland.“
Reinickendorf: Ein weiterer Schauplatz der Unzufriedenheit
Auch in Berlin-Reinickendorf fanden sich etwa 35 Demonstranten vor einem Tesla-Geschäft ein. Die Kritik an Tesla fokussierte sich hier auf die Umweltbelastungen durch die Produktion von E-Autos. Eine Rednerin betonte, dass Tesla sich zwar grün gebe, jedoch die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ignoriere. Die Polizei hielt sich zurück, und die Versammlung verlief störungsfrei.