Rentenlücke trotz Mütterrente: Warum Mütter im Alter verlieren
Mütterrente reicht nicht: Eine Studie zeigt, dass Mütter auch mit Mütterrente im Alter benachteiligt sind. Die Rentenlücke zu Männern und kinderlosen Frauen bleibt trotz Reformen bestehen.
Rente – ein Thema, das in Deutschland immer wieder für hitzige Diskussionen sorgt. Besonders die Mütterrente steht im Fokus, denn trotz Reformen bleibt die finanzielle Ungleichheit zwischen Müttern und anderen Rentnergruppen bestehen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass Mütter im Alter oft benachteiligt sind, wie „Merkur.de“ berichtet. Aber warum ist das so und was bedeutet das für die Zukunft?
Die bittere Wahrheit der Mütterrente
Die Mütterrente, eingeführt, um Kindererziehungszeiten bei der Altersvorsorge stärker zu berücksichtigen, hat in den letzten Jahrzehnten nur teilweise ihren Zweck erfüllt. Laut der DIW-Analyse ist die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen im Rentenalter zwar etwas kleiner geworden, doch von einer echten Gleichstellung kann keine Rede sein. „Nach fast 40 Jahren kann diese Rentenreform nur teilweise als Erfolg bewertet werden: Sie hilft Müttern, aber nicht ausreichend“, so die ernüchternde Erkenntnis der Studie.