Merz‘ Migrations-Allianz: So will die CDU Europa vor vollendete Tatsachen stellen
Während die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD beim Thema Migration stocken, arbeitet Friedrich Merz bereits an einer europäischen Lösung. Der CDU-Chef schmiedet eine Allianz mit Nachbarstaaten, um Zurückweisungen an deutschen Grenzen durchzusetzen – ein Plan, der selbst in der SPD auf Zustimmung stößt.
Die Migrationsdebatte hat sich zum Knackpunkt der schwarz-roten Koalitionsverhandlungen entwickelt. Hinter verschlossenen Türen entsteht jedoch bereits ein strategisches Konzept, das die festgefahrenen Gespräche wieder in Bewegung bringen könnte.
Der geheime Merz-Plan
Friedrich Merz verfolgt eine klare Strategie: Statt weiter über Formulierungen zu streiten, sucht er pragmatische Lösungen auf europäischer Ebene. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen führt der CDU-Chef bereits intensive Gespräche mit den Regierungen von Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz und Frankreich.
Ziel dieser diplomatischen Offensive ist eine gemeinsame Vereinbarung zur Begrenzung der Migration und zur dauerhaften Zurückweisung von Asylsuchenden an den Grenzen. Der Plan würde faktisch eine neue migrationspolitische Achse in Mitteleuropa schaffen – und die EU-Kommission vor vollendete Tatsachen stellen.