KI-Chatbots im Persönlichkeitscheck: Warum ChatGPT dominant ist und Gemini lieber zuhört
Wie KI-Persönlichkeiten den Arbeitsalltag verändern
Diese unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile könnten erhebliche Auswirkungen auf die Teamdynamik haben. Stellen Sie sich vor: Ein Mitarbeiter verbringt täglich mehrere Stunden mit einem unterstützenden, aber konfliktscheuen KI-Assistenten, während seine Kollegen mit durchsetzungsstarken, dominanten Chatbots interagieren.
„Man hat Prinzessin Leia, die das Rebellenkommando anführt, und sie muss Luke Skywalker zusammen mit R2-D2, dem Roboter, zusammen mit Han Solo, zusammen mit Chewbacca, und dann hat man C-3PO, einen anderen Roboter, und sie alle müssen sich koordinieren“, vergleicht Sarah Franklin, CEO der Personalmanagement-Plattform Lattice, die neue Arbeitssituation gegenüber „Business Insider“ mit Star Wars. „Das ist genau das, was wir im Moment tun. Wir müssen in der Lage sein, zusammenzuarbeiten, aber man braucht auch eine Missionskontrolle.“
Maßgeschneiderte KI-Assistenten für bessere Teamarbeit
Einige Unternehmen nutzen die Erkenntnisse aus dem DISC-Modell bereits aktiv. Lattice setzt das Verfahren intern ein, um Konflikte zu reduzieren und Arbeitsbeziehungen zu verbessern. Laut Mollie West Duffy, Direktorin für Lernen und Entwicklung bei Lattice, trainieren manche Mitarbeiter sogar Chatbots auf ihren eigenen DISC-Stil.
Diese personalisierten Bots können dann bei typischen Teamkonflikten helfen: „Ich bin ein Typ C und arbeite mit einem Typ D an einem funktionsübergreifenden Projekt. Wie sollte ich der anderen Person angesichts ihres Stils auf effektive Weise Feedback geben?“