Bitcoin in der Abwärtsspirale: Ist jetzt die Zeit zum Zugreifen?
Bitcoin kämpft mit Kursverlusten und Unsicherheiten. Ist der aktuelle Preisverfall eine Chance für Investoren oder der Beginn eines noch tieferen Falls? Die Hintergründe und Perspektiven.
Bitcoin, die bekannteste aller Kryptowährungen, hat in den letzten Wochen eine Achterbahnfahrt hingelegt. Der Kurs fiel unter die magische Marke von 80.000 Dollar, und viele fragen sich: Ist das jetzt die Gelegenheit, auf die alle gewartet haben, oder der Anfang vom Ende? Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass der Krypto-Markt derzeit von mehreren Faktoren beeinflusst wird, die Investoren entweder in Panik versetzen oder ihnen Hoffnung geben.
Warum fällt der Bitcoin-Kurs?
Der aktuelle Kursrutsch von Bitcoin ist kein Zufall. Nach einem rasanten Anstieg im Januar, ausgelöst durch die US-Wahl, kam es zu einer unvermeidlichen Korrektur. Analyst Adrian Fritz von 21Shares erklärt gegenüber „t-online.de“: „Unmittelbar nach der US-Wahl stieg der Bitcoin-Kurs schnell an, was eine Korrektur fast unvermeidlich macht und dazu beiträgt, dass der Kurs des Vermögenswerts auf strukturierte Weise steigt und die spekulative Komponente wegfällt.“
Viele hatten gehofft, dass die Ankündigungen der neuen US-Regierung, insbesondere die geplante strategische Bitcoin-Reserve, den Kurs weiter nach oben treiben würden. Doch bisher blieben konkrete Maßnahmen aus, was zu Enttäuschungen führte.
Der Einfluss der US-Politik
Donald Trump hat zwar eine strategische Bitcoin-Reserve angekündigt, aber die Umsetzung lässt auf sich warten. Marcel Heinrichsmeier von der DZ BANK bemerkt: „Marktteilnehmer reagierten enttäuscht, hatten doch viele gehofft, dass die US-Regierung bald aktiv in den Markt einsteigen und Bitcoins kaufen würde“. Die Unsicherheit über die zukünftige Krypto-Politik der USA trägt zur Nervosität der Märkte bei. Hinzu kommen makroökonomische Herausforderungen wie steigende Handelszölle und Inflationsängste, die das Vertrauen der Investoren weiter erschüttern.