Tesla Krise in Europa immer dramatischer: Ist Elon Musk mehr Fluch als Segen?
Tesla kämpft mit Absatzproblemen in Europa. Elon Musks politische Eskapaden könnten dem Unternehmen schaden. Ist der Visionär zum Problem geworden?
Tesla, der Pionier der Elektromobilität, steht unter Beschuss. Nicht nur die Verkaufszahlen in Europa sind im freien Fall, sondern auch der Aktienkurs des Unternehmens zeigt nach unten. Doch was steckt hinter diesem Abwärtstrend? Und welche Rolle spielt Elon Musk, der charismatische, aber oft umstrittene CEO des Unternehmens, in dieser Entwicklung?
Ein Rückgang mit Ansage?
Die Tesla-Aktie hat an der US-Technologiebörse Nasdaq einen beachtlichen Sturzflug hingelegt. Ein Minus von knapp acht Prozent an einem einzigen Tag ist ein deutliches Signal. Der Marktwert des Unternehmens, einst über der magischen Grenze von einer Billion Dollar, hat sich auf 950 Milliarden Euro reduziert. Ein Rückgang, der nicht nur Investoren nervös macht. Doch was hat diesen Einbruch verursacht? Ein Blick auf die Verkaufszahlen in Europa zeigt ein düsteres Bild: Im Januar wurden rund 10.000 Tesla-Fahrzeuge in Europa verkauft, ein Rückgang von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Entwicklung, die Fragen aufwirft.
Elon Musk: Der Visionär als Problem?
Elon Musk ist bekannt für seine unkonventionellen Ansichten und sein Engagement in der Politik. Seine Nähe zu Donald Trump hatte einst die Hoffnung geweckt, dass dies seinen Unternehmen Auftrieb geben würde. Doch die Zeiten haben sich geändert. Musks Unterstützung für rechte politische Kräfte, insbesondere in Deutschland, hat ihm viel Kritik eingebracht. „Es ist, als wenn man Senf auf ein Stück Pizza tut“, kommentiert Analyst Dan Ives von Wedbush Securities die Situation gegenüber „Bild“. Eine Metapher, die Musks Einfluss auf die Tesla-Verkäufe in Europa treffend beschreibt.