Unterfordert und gelangweilt: Warum Deutschlands Arbeitnehmer im Job versauern
Die LinkedIn-Studie zeigt: 60 % der deutschen Arbeitnehmer sind gelangweilt oder unterfordert. Politische Unsicherheiten und Jobfrust lähmen den Arbeitsmarkt.
Die Arbeitswelt in Deutschland ist im Umbruch. Während politische und wirtschaftliche Unsicherheiten die Schlagzeilen dominieren, zeigt eine neue LinkedIn-Studie, dass viele Arbeitnehmer im Job unzufrieden sind. Was bedeutet das für die Zukunft der Arbeit in Deutschland?
Die große Langeweile am Arbeitsplatz
Die Zahlen sprechen Bände: 60 % der Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich im Job gelangweilt oder unterfordert. Das ist nicht nur ein Problem für die Motivation, sondern auch für die Produktivität. Denn wer mit halbem Herzen bei der Sache ist, bringt selten volle Leistung. Die Studie zeigt, dass besonders in Großstädten viele nur noch Dienst nach Vorschrift machen. Fast jeder Dritte tut nur das Nötigste. Eine Entwicklung, die aufhorchen lässt.
„Es kann langfristig problematisch sein, wenn Arbeitnehmer:innen in Jobs bleiben, in denen sie nicht motiviert sind und somit nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen. Gleichzeitig zeigt unsere Studie, dass die allgemeine Unsicherheit gepaart mit der konjunkturellen Flaute in Deutschland die Arbeitnehmer:innen daran hindert, sich beruflich weiterzuentwickeln. Dabei ist der Januar eigentlich für viele eine Zeit zur Selbstreflexion und Neuorientierung. Auch wenn es momentan schwierig erscheint: Es gibt immer Chancen für Veränderung und neue Möglichkeiten”, so Barbara Wittmann, Country Managerin bei LinkedIn DACH.