Vertrauen junger Deutscher in Glaubwürdigkeit von ARD und ZDF schwindet
Elon Musk kritisiert deutsche Medien wegen der Trump-Berichterstattung im US-Wahlkampf. Das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wackelt. Eine Analyse zeigt politische Präferenzen.
Elon Musk, der im aktuellen Wahlkampf für Donald Trump ordentlich die Werbetrommel rührt, hat kürzlich bei X die deutschen Medien ins Visier genommen. Seine Kritik: Die Berichterstattung über Trump sei einseitig und negativ. Doch was steckt hinter dieser Behauptung? Eine aktuelle INSA-Umfrage zur Vertrauenswürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland liefert interessante Einblicke in die politische Landschaft des Landes.
Medienvertrauen in Deutschland: Ein gespaltenes Bild
In Deutschland ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Institution. Doch wie verlässlich finden die Menschen seine Berichterstattung? Eine Umfrage von INSA und „The European“ zeigt, dass knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk als verlässliche Quelle für politische Nachrichten zustimmt. Ein Drittel (34 Prozent) sieht das komplett anders – sie haben kein Vertrauen in die Öffentlich-Rechtlichen. Interessanterweise zeigt sich hier ein deutlicher Trend: Je älter die Befragten, desto größer das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Sender. So vertrauen 65 Prozent der über 70-Jährigen auf die Berichterstattung, während bei den 18- bis 29-Jährigen nur 33 Prozent diese Meinung teilen.