Bürgergeld-Empfänger im Fokus: Meldepflicht verschärft!
Wachstumsinitiative als Hintergrund
Diese Neuregelung ist Bestandteil der sogenannten Wachstumsinitiative der Bundesregierung. Ziel sei es, die Integrationschancen durch intensiveren Kontakt zu verbessern. Besonders im Fokus stehen Personen, die weniger als ein Jahr arbeitslos sind oder bereits an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie Weiterbildungen teilgenommen haben. Der Regierungssprecher Steffen Hebestreit betont laut „Tagesschau“ die Wichtigkeit, mehr Menschen in Arbeit zu bringen, die heute noch Bürgergeld beziehen.
Kritik und Widerstand
Doch nicht alle sind von dieser Idee überzeugt. Länder und Verbände äußern scharfe Kritik. Der monatliche Besuch im Jobcenter wird als unangemessener Eingriff in die Organisation der Jobcenter betrachtet. Auch der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag haben Bedenken angemeldet. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) schlägt vor, die Meldepflicht auf die ersten zwölf Monate der Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Diese Gruppe steht besonders im Fokus der Regierung, da regelmäßige persönliche Kontakte einen längerfristigen Leistungsbezug verhindern könnten.