Smartphones für Kinder – Warum Experten davon abraten
Gemeinsam stark: Elternnetzwerke bilden
Doch was könne Eltern tun, um ihre Kinder vor der zu frühen Nutzung eines Smartphones zu schützen? Zach Rausch, Forschungswissenschaftler an der New York University, betont gegenüber „Make It“ die Bedeutung von Elternnetzwerken. „Wenn man als einziger Elternteil seinem Kind ein Smartphone verweigert, kann das isolierend wirken. Doch wenn mehrere Eltern gemeinsam beschließen, die Smartphone-Nutzung bis zur High School zu verzögern, wird es für alle einfacher.“ Pike ergänzt: „Eine Klasse, die gemeinsam beschließt, Smartphones erst in der Mittelstufe zu erlauben, nimmt den Druck von den einzelnen Kindern.“
Spiel statt Bildschirm: Die Rückkehr zur spielbasierten Kindheit
Kinder, die kein Smartphone haben, brauchen alternative Beschäftigungen. Rausch erklärt: „Die spielbasierte Kindheit, in der Kinder draußen spielen und Risiken eingehen, ist entscheidend für die menschliche Entwicklung. Eltern sollten kreative Alternativen bieten, wie regelmäßige Spieltreffen oder soziale Aktivitäten für Teenager.“ Beispiele könnten Pizzaabende oder Kinobesuche sein. Das Ziel: Kindern Unabhängigkeit und soziale Kompetenz zu vermitteln.