Millennials erkranken häufiger an 17 Krebsarten als Babyboomer
Millennials erkranken zwei- bis dreimal häufiger an Krebs
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Millennials – also Personen, die zwischen 1981 und 1996 geboren wurden – zwei- bis dreimal häufiger an bestimmten Krebsarten erkranken als die Babyboomer-Generation. Konkret betrifft das die Erkrankungen Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nierenkrebs und Dünndarmkrebs, und bei Frauen zusätzlich Leberkrebs.
Krebsrisiko steigt in jeder nachfolgenden Generation
Außerdem stieg die Erkrankungsrate bei insgesamt 17 der 34 untersuchten Krebsarten in jeder nachfolgenden Generation. Neben den vier bereits genannten häufigsten Arten betrifft das unter anderem Brustkrebs, Darmkrebs, Blasen- und Eierstockkrebs, die bei jüngeren Menschen immer häufiger auftreten.
Diese Ergebnisse unterstützen die wachsenden Belege für ein erhöhtes Krebsrisiko bei Generationen nach den Babyboomern, erklärte Dr. Hyuna Sung, die leitende Studienautorin. Millennials erkrankten je nach Krebsart zwischen 12 und 167 Prozent häufiger an Krebs als frühere Generationen. Dies führt dazu, dass bestimmte Krebsarten inzwischen vor allem bei Menschen im Alter von 30 bis 54 Jahren auftreten, wie zum Beispiel Dickdarmkrebs oder Magenkrebs.