Gen Z und Millennials leiden zunehmend an „Gelddysmorphie“
Warum ist das so?
Clayman erklärt, dass Lebensübergänge und der ständige Vergleich mit anderen in sozialen Medien diese verzerrte Wahrnehmung verstärken. „Wir erstellen ein Muster, das eine Geschichte erzählt, basierend auf den unvollständigen Informationen, die wir aufschnappen“, sagt sie. Mit anderen Worten: Wenn der Instagram-Feed voller Luxusurlaube und Designerklamotten ist, fühlt sich der eigene Kontostand schnell mickrig an.
Die Rolle der sozialen Medien
Soziale Medien spielen eine große Rolle bei der Entstehung von „Gelddysmorphie“. Ständig werden Bilder von Luxus und Wohlstand geteilt. Das führt dazu, dass viele junge Menschen das Gefühl haben, nicht mithalten zu können. Der ständige Vergleich mit anderen kann das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen und die Wahrnehmung der eigenen finanziellen Situation verzerren.