Generation Z: Eine Arbeitskultur, die die Wirtschaft erschüttert
Tyrannei der Sinnhaftigkeit
Diese Generation will mehr als nur Geld; sie sucht einen Sinn. Arbeit muss erfüllend sein und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Klingt an sich richtig, oder? Sorgt jedenfalls nachweislich für mehr Commitment bei allen Mitarbeiter:innen und weniger Fluktuation.
Was aber passiert mit notwendigen und weniger glamourösen Aufgaben?
Automation ist hier das Stichwort. Unternehmen, die nicht zeitnah einen Großteil ihrer notwendigen daily tasks einem KI-Tool übergeben, werden wenig Bewerbungen der Generation Z erhalten. Sie hat die Auswahl. Abgesehen davon
Beispiel: Patagonia
Das Outdoor-Bekleidungsunternehmen Patagonia ist bekannt für seine starken ethischen Werte und sein Engagement für Umweltschutz. Die Mitarbeiter:innen von Patagonia sind hoch motiviert, weil sie das Gefühl haben, dass ihre Arbeit einen positiven Einfluss auf die Welt hat. Dieses Engagement geht so weit, dass das Unternehmen seine Produktion stoppt, um Mitarbeiter:innen an Klimaprotesten teilnehmen zu lassen (McKinsey & Company).
Feedback-Junkies
Die Generation Z verlangt ständiges Feedback und Anerkennung. Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, kontinuierlich motivierend und unterstützend zu agieren. Doch wer hat die Zeit und die Energie, andauernd Rückmeldungen zu geben? Gleichzeitig liefern gut angeleitete Mitarbeiter:innen nachweislich bessere Qualität ab, machen weniger Fehler, sind schneller und loyaler. Das wiederum wirkt sich positiv auf Krankenstand und Fluktuation aus. Es geht also vor allem darum, die geforderte Feedbackkultur gut in laufende Geschäftsprozesse einzubetten. Dabei helfen moderne Projektmanagement-Tools enorm.
Beispiel: Google
SelbstGoogle hat mittlerweile erkannt, dass kontinuierliches Feedback entscheidend für die Entwicklung seiner Mitarbeiter:innen ist. Das Unternehmen hat ein System eingeführt, bei dem wöchentliche Check-ins mit Vorgesetzten stattfinden. Diese kurzen, regelmäßigen Gespräche helfen dabei, den Mitarbeiter:innen Feedback zu geben und sie auf dem Laufenden zu halten, ohne dass es zu einer Überlastung der Führungskräfte kommt (Betterworks) (Pearl Coaching).