AI und Energie: Der schmutzige Geheimnis der sauberen Zukunft
Warum braucht AI so viel Energie?
AI-Systeme sind wahre Energiefresser. Generative AI-Systeme, wie sie in ChatGPT verwendet werden, verbrauchen etwa 33-mal mehr Energie als spezialisierte Software. Der Energieverbrauch von Rechenzentren wächst exponentiell, was den Druck auf die ohnehin schon belasteten Stromnetze erhöht. Das Training eines Modells wie GPT-3 verbraucht etwa 1.300 Megawattstunden (MWh) Strom – das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 130 US-Haushalten. Das Training des fortschrittlicheren GPT-4 verbrauchte schätzungsweise 50-mal mehr Strom.
Die Rolle der AI in der Energiewende
Trotz des hohen Energieverbrauchs hat AI das Potenzial, die Energiewende zu unterstützen. Berichte prognostizieren, dass AI bis 2030 helfen könnte, 5-10 % der globalen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Wie? Durch die Optimierung von Energiesystemen, die Vorhersage von Energiebedarf und die Verbesserung der Effizienz in verschiedenen Sektoren. AI kann beispielsweise Wetterdaten analysieren, um die Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen präzise vorherzusagen und so die Netzstabilität zu gewährleisten.