Liebe Leser,
das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt, kann
manchmal sehr müde machen. Als unsere Kollegin Andrea
Rungg an einem Montagabend im März in Manhattans East Village auf Dennis Crowley wartete, erhielt sie um 22.46
Uhr eine SMS. „Hey left office and burnt out. Can we talk tomorrow? Coffee am?“ Schon tagsüber waren Crowley beim
Gespräch mit Rungg immer wieder die Augen zugefallen. Samstagabend Party, Sonntag Büro, Montag Büro, immer Büro,
immer bis spät in die Nacht. Arbeiten an seinem Projekt Foursquare. Immerhin, am nächsten Morgen traf er sich mit
Rungg noch mal zum Frühstück — ausgeschlafen. Zur Seitenvorschau
Oben, im ersten Stock der Wohngemeinschaft, in der Ex-Fiat-Manager Luigi Monti mit drei Mitarbeitern lebt, steht
im Gang ein altes Holzbett mit Federkernmatratze. Dort durfte unser Korrespondent Andre Tauber schlafen, als er
sich Montis Glasfabrik auf der venezianischen Insel Murano näher anschaute. Der Wecker klingelte um 7.30 Uhr. Tauber
lag noch im Bett, als die Mitbewohner sich in Unterhose an ihm vorbei ins Bad drängelten. Zur Seitenvorschau
Schuhdesigner Floris van Bommel ist ein großer Fear-Factory-Fan. Für das Hamburger Konzert der Metal-Band reiste
er aus den Niederlanden eigens im Ford Mustang an. Unser Kollege David Schumacher ging mit aufs Konzert und schleppte
van Bommel anschließend noch auf den Kiez. Die Tour endete in der Kneipe Hasenschaukel, wo sich die beiden endlich
unterhalten konnten, ohne sich anschreien zu müssen. Zur Seitenvorschau
Mit 15 war Dominic McVey der jüngste Selfmade-Millionär Großbritanniens. Mittlerweile gibt der Unternehmer das
„Front“-Magazin heraus. Was die Autoren Anja Rützel und Lorenz Wagner besonders an McVey faszinierte: die umfangreiche
Alkoholsammlung im Konferenzraum. Und was hat McVey seinen Gästen angeboten? Tee mit Milch. Zur Seitenvorschau
Viel Spaß beim Lesen! Ihr Business-Punk-Team.
Ihre Redaktion (redaktion(at)business-punk(dot)com)
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